Senioren Jugend Vorstand So finden Sie uns Historisches Trainer Mein Verein Saison 2010/11 Archiv LTV-Geamtverein Handballkreis Iserlohn-Arnsberg Gästebuch
Startseite Archiv

Archiv




Archiv

Fotos

Presseberichte

22. Spieltag, zusammengefasst von Bernd Großmann (Eigener Artikel Homepage-Redaktion SG Schalksmühle-Halver)
Das Aufstiegsrennen in der Handball-Landesliga 4 bleibt spannend, denn beide Spitzenteams kamen drei Wochen vor dem direkten vergleich zu glatten Sieg. Borussia Höchsten nahm die Hürde beim zuletzt so erfolgreichen Aufsteiger HSG Wetter/Grundschöttel souverän mit 36:26, was sicher auch daran lag, dass Spielmacher Bradtke wieder zur Verfügung stand, zudem Heuner nach seiner langen Pause immer besser ins Team zurück findet. Die erste Hälfte verlief noch ausgeglichen, doch nach dem Seitenwechsel setzten sich die Schützlinge von Carsten Hergert („Ich bin froh, dass wie die Schlappe gegen Hagen III so gut verdaut haben“) kontinuierlich ab. Die frühzeitig resignierenden Gastgeber, die selbstkritisch von ihrer schlechtesten Saisonleistung sprachen, verdankten es letztlich Keeper Pelka, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Höchsten bestreitet sein Nachholspiel gegen Dorstfeld am 13. April (20 Uhr), fünf Tage später kommt es dann zu dem Gipfel gegen den VfS Warstein.

Der entledigte sich seiner Aufgabe gegen den Favoritenschreck ATV Dorstfeld mit 39:31, wobei auch hier die Entscheidung kurz nach der Pause fiel, als die Thomanek-Schützlinge mit acht Toren in Folge aus einem knappen Vorsprung ein 27:18 machten, zudem der starke Münz beim ATV wegen der dritten Zeitstrafe zuschauen musste. Die Halbstürmer Ristovic und Kanning waren kaum zu bremsen, auch Kreisläufer Mues wurde von Spielmacher-Oldies Kaseric häufig klug eingesetzt zudem stand die Abwehr jetzt sehr sicher. Unschön der Ausklang, als VfS-Ersatzkeeper Hölter vom prompt mit der Roten Karte bedachten Utech einen Schlag ins Gesicht erhielt.

Nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt kann sich Neuling TVE Netphen nach dm 28:30 beim Mitkonkurrenten Letmather TV machen. Dabei hatten die Siegerländer die erste Hälfte dominiert sich auf 18:12 abgesetzt. Der LTV aber fand auch dank der großen Publikumsunterstützung ins Match zurück. Der erste zur Pause einsatzbereite Börner setzte wichtige Akzente, Torhüter Löschmann wehrte vier Siebenmeter ab, zudem wurden Budde und Wunderlich immer stärker. „Uns fehlt der letzte Tick faire Aggressivität“, nennt Interimstrainerin Anke Stötzel den Hauptgrund, warum die bis zum 20:23 (40.) dominierenden letztlich mit leeren Händen die Heimreis antreten mussten. Nicht unerheblich war der Ausfall von Kreisläufer Dobak, der gleich zwei Mal Opfer der robusten LTV-Abwehrarbeit wurde, sich nach einem Foul des mit der Roten Karte bedachten Turkiewicz ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Kieferprellung zuzog.

Der in der nächsten Saison von Arnd Wefing trainierte HTV Sundwig/Westig scheint den Titelkampf aufgegeben zu haben, musste sich beim Soester TV II mit einem letztlich leistungsgerechten 39:39-Remis begnügen. In der ebenso torreichen wie wechselvollen Partie zogen die Henning-Schützlinge um den nicht zu bremsenden Loos auf 12:8 davon, doch Soest kam rasch wieder heran (15:15, 22.) und sorgten mit dem bereits 45. Treffer für eine knappe Pausenführung. Dank des überragenden Trios Haake, Ketterer und Thomanek setzte sich die Truppe von Bernhard Müller bis auf 33:28 (45.) ab. Doch mit der Einwechselung von Torhüter-Routinier Matthias Vogler steigerte sich der HTV und hätte fast noch gewonnen, aber der letzte Wurf seines Sohnes Marcel sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück.

Äußerst spannend verlief auch das für den Klassenerhalt so wichtige Match zwischen dem TuS Ruhrtal Witten und der am Ende mit 29:28 knapp siegreichen Drittgarnitur des VfL Eintracht Hagen. Die Wittener wollten ihre letzte Chance wahren und boten den erneut mit Simec (Spielertrainer der Reserve) und mehreren Jugendlichen verstärkten Hagenern Paroli. Vor allem Grajcar machte es den Gästen schwer, aber letztlich gelang es der Truppe von Jürgen Rogowski nicht, die Kreise des VfL-Spielmachers Simec zu stören. Zudem gefiel Maistrenko als sicherer Siebenmeterschütze. „Heute hatten wir das Glück, das uns in etlichen Spielen zuvor gefehlt hat“, strahlte VfL-Coach Max Polakovs, während sein Kollege Jürgen Rogowski mit dem TuS vor einem Neuanfang in der Bezirksliga steht, erst einmal versuchen muss, Leistungsträger wie Siemienowski oder Grajcar zu halten.

Vor dem Sturz in die Bezirksliga steht auch die DJK Westfalia Welper, die nach ihrer 28:34-Heimniederlage gegen den TV Arnsberg wie Netphen drei Punkte Rückstand aus rettende Ufer aufweist. „Man kann ja durchaus gegen eine so gute Mannschaft wie Arnsberg verlieren. Aber so, wie wir uns vor der Pause präsentiert haben, geht es einfach nicht“, ärgerte sich Welpers Trainer Ingo Brebach über eine „völlig verschlafene erste Halbzeit, in der wir den Gegner so richtig stark gemacht haben“. Die Grote-Schützlinge zeigten sich hingegen im Bewusstsein, mit einem Sieg auf Rang drei vorrücken zu können, vol konzentrierte und erspielten sich ein Polster von bis zu elf Toren. Welper kam zwar dank des starken Schawacht und guter Paraden von Bauer bis auf 26:30 heran, aber nicht mehr für einen Punktgewinn infrage

Die SG TuRa Halden-Herbeck beendete mit einem 26:20 gegen eine stark ersatzgeschwächte Reserve der HSG Menden-Lendringsen ihre Niederlagenserie. Schon frühzeitig konnte sich Trainer Günter Meckel zurücklehnen, denn sein Team und hielt die Hönnestädter trotz geringer Durchschlagskraft aus dem Rückraum sicher in Schach, da Torjäger Homberger immer wieder in Position gebracht wurde. „Wir haben uns in den Defensive zu ungeschickt angestellt und auch vorne teilweise disziplinlos agiert“, resümierte HSG-Coach Sven Punshon, der aber insgesamt mit dem Auftritt seiner jungen Truppe nicht unzufrieden war: „Solche Spiele dienen als Lehrstunde.“

Kontinuitat bei LTV-Handballern
Meinolf Schlotmann als Abteilungsleiter bestätigt / Hallenkapazität bereitet Sorgen

Letmathe. (wasi)-IKZ, 01.02.2010)
Kontinuität war Trumpf auf der Jahreshauptversammlung der Handbal!er des Letmather TV. Dass nur 24 Mitglieder zu der Veranstaltung im „Gasthof Zum Schälk“ erschienen, wertete Geschäftsführer Stefan Brunswicker vor allem als Zeichen der Zufriedenheit der Mitglieder.
Diejenigen, die kamen, hörten durchweg Positives. Zunächst bilanzierte Abteilungsleiter Meinolf Schlotmann die vergangene Wahlperiode und zeigte sich durchweg zufrieden. Die gesteckten Ziele wie „größtmöglicher Erfolg bei schwarzen Zahlen“, „eine möglichst hochklassige, auf Breitensport angelegte Jugendarbeit“ sowie „die Pflege des sozialen Umfeldes im Hinblick auf ein intaktes Vereinsleben“ sah der Vorsitzende als erreicht an.
Bei den Ausführungen zur sportlichen Situation galt nur die erste Mannschaft noch als Sorgenkind, aber auch hier herrscht mittlerweile Zuversicht, die Landesliga halten z können. Ausschließlich positiv gestaltet sich die Situation der anderen Mannschaften.. Handball beim LTV „boomt“, was Abteilungsleiter Schlotmann ein wenig Kopfzerbrechen aufgrund der Hallenkapazität bereitet.
Die Berichte des Kassenwartes und anderer Vorstandsmitglieder stellten die Versammlung ebenso zufriedem, so dass die Entlastung der Führungsriege einstimmig ausfiel. Ohne Gegenstimme ging es anschIießend auch bei den Wahlen zu.. Abteilungsleiter, Jugendwart, Schiedsrichterwart, Kassierer und die stellvertretende Geschäftsführerin wurden in ihren Amtern bestätigt.


Nach Sieg im Kellerduell ist die Tristesse der Hinrunde verflogen
LTV feiert ebenso wichtiges wie ungefährdetes 32:27 in Witten

HANDBALL-LANDESLIGA: TuS RUHRTAL WITTEN
- LETMATHER TV 27:32
Nach monatelanger Tristesse herrscht wieder gute Laune im LTV-Lager. Mit dem zweiten Auswärtssieg im Keller-Duell beim TuS Ruhrtal Witten ließen die Letmather nicht nur den Punktverlust aus dem Hinspiel vergessen, sie legten auch den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde.
Nach dem 1:1 legte der LTV mit einer stabilen 6:0-Abwehr und dem guten Löschmann im Kasten durch Denker und Turkiewicz vier Tore vor - 1:5. Diesen Vorsprung gaben die Gäste nicht mehr ab. Sie bauten ruhig und diszipliniert auf und hatten Ball und Gegner jederzeit im Griff. Die Wittener kamen auch nach dem Time-Out (3:8) und dem erneuten Torhüterwechsel nicht ins Spiel. Erst wurde Budde und danach zeitweise auch Denker aus dem Spiel genommen. Die sich daraus ergebenden Freiräume nutzten die Gäste durch viel effektive Laufarbeit am gegnerischen Kreis mit Wunderlich an der Spitze aus. Das 8:14 zur Pause war verdient und ließ den zweiten Auswärtssieg in greifbare Nähe rücken.
In den zweiten Abschnitt startete der LTV endlich einmal ohne fünfminütigen Black-Out. Der Vorsprung wurde im weiteren Verlauf sogar noch ausgebaut. Schöne Kombinationen und sichere Abschlüsse bescherten den Letmathern in der Folgezeit einen beruhigenden Vorsprung. Beim 17:27 (48.) war dieses mitunter einseitige Kellerduell längst entschieden.
Im weiteren Verlauf wurde es jedoch wieder etwas enger. Die guten Schiedsrichter schickten die Letmather nun öfter auf die Strafbank, jedes Trikotzupfen wurde konsequent bestraft. Einmal mussten die Gäste mit nur zwei Feldspielern auskommen. Aus der kritischen Phase ständiger Unterzahl kam der LTV jedoch ohne größeren Schaden heraus, der Sechs-Tore-Vorsprung geriet nicht ernsthaft in Gefahr - 24:30. Insgesamt. wurde der zweite Sieg souverän über die Bühne gebracht.

LTV: Löschmann (Brunswicker), Budde (6), Nagel (3), vom Hofe (1), Turkiewicz (5), Hohage, Wunderlich (4), Buder (4), Denker (4), C. Temp (2), Stratmann (2), Börner (1)

LTV-Trainer Gerd Konopka:
„Dieser Sieg war hoch verdient, Witten hatte keine Chance gegen uns. Wir haben ruhig und diszipliniert gespielt. Jetzt haben wir direkten Blickkontakt zum rettenden Ufer. Dieser Sieg wird uns weiteres Selbstvertrauen im Kampf um den Klassenerhalt geben. Vielleicht klappt es ja jetzt auch mit dem ersten Heimsieg.“


Verhängnisvolle zwei Minuten vor der Pause
Trotz deutlichen Rückstandes steckte LTV in Warstein nie auf


HANDBALL-LANDESLIGA (IKZ vom 18.01.2010)
Warstein – Letmather TV 33 : 26 (19 : 14)
Beim Tabellenzweiten lieferte der LIV insgesamt eine gute Leistung ab. Besonders im ersten Abschnitt waren die abstiegsbedrohten Letmather gleichwertig. Der haushohe Favorit konnte sich in dieser Phase nicht absetzen. Erst kurz vor dem Wechsel gerieten die Gäste ins Hintertreffen,
Mit einer stabilen Abwehr legten die Letmather den Grundstein für eine ausgeglichene Partie. Da wurde kräftig zugepackt und gut verschoben. Der über die gesamte Spielzeit eingesetzte Keeper Löschmann war ein sicherer Rückhalt. Auch im Angriff zeigten sich die Gäste verb
ssert.
Mit dem guten Wunderlich in der Rückraummitte wurde flüssig kombiniert und nicht überhastet abgeschlossen. Über 4;4, 8:8 und 13:13 hielt der LTV die Partie jederzeit offen. Dann kamen aber die verhängnisvollen zwei Minuten vor dem Pausenpfiff. Die Gäste waren unkonzentriert und fingen sich nach dem 15:14 u. a. drei Tempogegenstöße ein - 19:14.
Nach der Pause blieb der LTV in den Startlöchem hängen. Die Warsteiner schlossen sicher ab und zogen hier bis auf 23:16 davon. Trotz des deutlichen Rückstandes steckten die Gäste nicht auf, sie bewiesen Moral und kämpften sich bis zehn Minuten vor dem Schlusspfiff wieder auf 27:24 heran. Budde und Wunderlich setzten sich immer wieder gegen die Warsteiner Deckung durch. Allerdings patzte ausgerechnet Wunderlich per Siebenmeter, und Denker scheiterte nach einem Tempogegenstoß an Keeper Jostes. So hatten die Warsteiner am Ende keine Mühe, den knappen Vorsprung etwas auszubauen,
Am Samstag geht es in die Rückrunde. Beim Mitkonkurrenten Ruhrtal Witten zählt dann nur ein doppelter Punktgewinn. Die Chance auf weitere Punkte bietet sich zudem im Nachholspiel gegen den ATV Dorstfeld am 13. Februar (Karnevals-Samstag). Anwurf ist ausnahmsweise schon um 18 Uhr.

VfS: Jostes (HöHer), Schorlemmor (5), Furmaniak (4), Gericker (5/3), Schmitt (3), Kanning (2), Bittern (2), Kramer (4), Hahne (4), Ristovic (3), Mues (1).

LTV: Löschmann (Brunswicker), Budde (7), Turkiewicz (1), Hohage (3), Wunderlich (8/1), Buder (2), Denker (1), C. Temp (3), Strattmann (1).

LTV-Trainer Gerd Konopka:
„Wir haben zu hoch verloren. In der ersten Halbzeit waren wir bis kurz vor der Pause ein ebenbürtiger Gegner. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Niederlage beschlossen, da lief bei uns nicht viel zusammen. Fast wären wir zum Schluss noch einmal herangekommen. Wir müssen nun die Leistung der ersten fünfundzwanzig Minuten bestätigen“


VfL Eintracht Hagen III - Letmather TV 26 : 25
(gefunden auf der Homepage vom TV Schalksmühle)
Riesenjubel beim Letmather TV, der mit dem 26:25 beim mitgefährdeten VfL Eintracht Hagen III seinen ersten Saisonsieg feierte und damit den Anstand zum rettenden elften Platz auf einen Zähler verkürzte. Angesichts ständig wechselnder Führungen wäre ein Remis das gerechtere Ergebnis gewesen, doch diesmal war das Glück auf Seiten der Konopka-Schützlinge. Beim Stande von 25:25 jagte nämlich der bis dahin sichere Schütze Bolz einen Siebenmeter an den Pfosten, und erst fünf Sekunden vor dem Ende sicherte Budde dem LTV auch den zweiten Zähler.

Letmather TV: Löschmann, Brunswicker; Christian Budde (7), Florian Denker (4), Malte Buder (3), Bastian Börner (2), Matthias Nagel (2/2), Dirk Stratmann (2), Jens Turkiewicz (2), Timo Wunderlich (2), Frederic-Sebastian Gudd (1), Christopher Temp (1)

Iserlohn, 14.12.2009, IKZ

Verdient Punkt erkämpft
LTV
mit letzten Aufgebot / In der Schlussphase Derbysieg verpasst
HANDBALL-LANDESLIGA:
I.ETMATHER TV – HSG MENDEN-LENDRINGSEN II 25 : 25 (13 : 14).
(mac) Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, dennoch kann der LTV das Remis gegen Menden als Erfolg werten. Mit dem letzten Aufgebot erkämpfte sich das Schlusslicht den dritten Punkt der Saison. Neben dem Ausfall von Abwehrchef Nagel musste LTV-Coach Gerd Konopka auch auf Kreisläufer Stratmann verzichten. Als sich dann auch Denker zu Beginn der zweiten Hälfte abmeldete, fehlten wichtige Säulen in der Abwehr. Doch die Hausherren glichen dies durch Kampfgeist aus. „Man muss neidlos anerkennen, dass Letmathe toll gekämpft hat“, lobte HSG-Coach Sven Punshon.
Keeper Löschmann zeigte besonders im ersten Abschnitt gute Leistung, die Deckung stand kompakt, so dass die Partie offen blieb. Ein Manko war die fahrlässige Chancenverwertung. Gleich mehrfach hatte Letmathe die Vorentscheidung in der Hand, doch da auch die Gäste vielfach glücklos agierten, war das Remis wohl gerecht.
Der LTV verzeichnete einen guten Start. Löschmann parierte die ersten Würfe. vom Hofe und Budde schossen ein 2:0 heraus. Mit etwas Glück hätten Buder und Turkiewicz weitere Tore erzielen können, doch HSG-Keeper D. Schulte bot eine starke Leistung. Und während der LTV weitere Topchancen ungenutzt ließ, trafen die Gäste konstant (6:8/15.). Letmathe erwischte seine stärkste Phase aber zur rechten Zeit. Innerhalb von neun Minuten trafen die
Hausherren siebenmal (13:11/24.), mit drei Rückraumtoren war Budde einer der Aktivposten. Doch die HSG konterte mit drei Toren.
Mit drei Treffern innerhalb von 135 Sekunden eröffnete Wunderlich den zweiten Abschnitt (16:14). Doch erneut konnte der LTV sich nicht absetzen. Während Wunderlich einen Siebenmeter an die Latte setzte, schoss J. Schulte die HSG mit vier Treffern wieder in Front. Kein Team lag dann mit mehr als zwei Toren vorn, es häuften sich die Fehiwürfe auf beiden Seiten, so dass in der Endphase die LTV-Tore von Gudd (24:24) und Temp (25:24) besonders wichtig waren. Den möglichen Sieg vergab der LTV in der Schlussminute. Vom Hofe scheiterte an Fritzsche, Budde wurde nach Schrittfehler zurückgepfiffen.

LTV:
Löschmann (Brunswicker); C. Temp (2), Hildebrandt, Seeberg, Hohage (1), Buder (2), Wunderlich (6/1), Budde (6/ 1), Turkiewicz (3), vom Hofe (3), Denker, Konopka, Gudd (2).

LTV-Trainer Gerd Konopka:

„Kämpferisch war das eine sehr gute Partie. Wir haben mit dem letzten Aufgebot gespielt, besonders in der Deckung haben wichtige Leute gefehlt. Letztlich bin ich mit dem Punkt zufrieden, auch wenn am Ende ein Sieg möglich war.“ -mac-




Iserlohn, 07.12.2009, IKZ
LTV steuert auf die Bezirksliga zu
Klare Niederlage beim Mitkonkurrenten / Schlusslicht trat ohne Selbstvertrauen
auf
TVE NETPHEN - LETMATHER TV 35 : 28 (17 : 13).
Allmählich wird es zappendustor für den LTV, der schnurstracks in Richtung BezirksIiga steuert. Auch dieses Kellerduell hei nicht für die Letnather. Der Tabellenletzte trat im Siegerland ohne Selbstvertrauen auf und beherrschte das Handball-Einmal-Eins keinesfalls.
Die Letmatber verschliefen die Startphase. Es wurde viel zu schnell abgeschlossen und der offensiv deckende Mitkonkurrent so zu Tempogegenstößen eingeladen - 50 (4.). Budde schoß viele Fahrkarten, kam erst kurz vor der Pause zu seinem ersten
Tor. SeineTeamkameraden rauften sich aber zusammen und kamen über 7:2 und 9:5 auf 10:8 (16.) heran, Der folgende Black-Out blieb nicht ohne Folgen. Nagel und Wunderlich patzten von der Marke, während Hohage und Buder die Tempogegenstöße
verstolperten - 16:9. Nach dem 17:13 keimte noch Hoffnung auf. Kreisläufer Turkiewicz wurde nach seinem Tor zum 17:14 aber kaum noch angespielt.
Mit dem LTV ging es nun rapide bergab. Ohne Geduld im Aufbau und das nötige Selbstvertrauen im Abschluss war nichts zu holen. Trotz guter Chancen ließ die sich Torquote nicht verbessern. Keeper Flender hatte insgesamt leichtes Spiel gegen die unkonzentrierten Würfe. Der Turnverein ‚Einigkeit‘ schlug so aus zahlreichen gegnerischen Fehlern Kapitel und hatte zwanzig Minuten vor dem Abpfiff mit dem 25 :15 gar einen Zehn-Tore-Vorsprung herausgespielt. Danach kontrollierten die Siegerlander das Geschehen und genossen die Vorfreude auf den ersten Heimsieg. Die Gäste, die am Netphener Kreis mmer wieder mit dem Kopf durch die Wand wollten, kamen durch Budde in dieser Phase nur zu zwei Feldtoren, Das war viel zuwenig, um gegen diese Mannschaft Zählbares zu verbuchen.

LTV:
Löschmann (22. Lobo-Fragoso), Budde (8), Turkiewicz (4), Nagel, Hohage (4), Wunderlich (4), Buder (3), Hildebrandt, vom Hofe, C. Temp (1), Denker (4).

LTV-Trainer Gerd Konopka:
„Nach dem Fehlstart haben wir uns wieder herangekämpft. In der zweiten Halbzeit ging aber auch alles schief. Wir waren zu ungeduldig und haben neben vielen technischen Fehlern noch jede Menge guter Chancen ausgelassen. Der Mannschaft
fehlt einfach das nötige Selbstvertrauen.“

Einen Schritt in Richtung Selbstvertrauen hat die Mannschaft am vergangenen Dienstag getan. Im Testspiel gegen den Verbandsligisten Werdohl unterlag man zwar mit 44 : 34 deutlich, doch konnte die Mannschaft über weite Strecken zeigen,
dass sie mehr Potential besitzt, als bisher gezeigt. Leider hatte der LTV lediglich zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Am Ende musste man dem hohen Tempo Tribut zahlen. Wenn in Spielen der Landesliga auch noch der nötige Kampf angenommen
wird, kann noch viel passieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt (3 Euro für das Phrasenschwein!).


Neuer Rückschlag für dezimierten LTV
Beste Chancen gegen Mannschaft auf Augenhöhe vergeben / Die „Ultra Equipe Ruhr“ sorgte für Stimmung
LE1MATHE. (kuk) IKZ vom 9.11.2009
Jetzt wird es engl Auch das dritte Heimspiel gegen einen Mitkonkurrenten konnte der personell arg gebeutelte Letmather TV nicht gewinnen. Neuling HSG war ein Gegner auf Augenhöhe, aber stets Herr der Lage.
HANDBALL-LANOESLIGA
LETMATHER TV - HSG WETTER/GRUND SCHÖTIEL 21 : 25 (8 : 12).
Herr im Haus waren die Gäste. Nicht nur die stimmgewaltigen jugendlichen HSG-Fans („Ultra Equipe Ruhr“) dominierten bis zum Abpfiff, auch ihre Mannschaft hatte die Partie jederzeit im Griff. Nur in den ersten zehn Minuten boten die Lelmather Paroli (5:5), auch wenn Wunderlich seinen ersten Siebenmeter vergab, Hohage und Turkiewicz freistehend am guten HSGKeeper Baltruschat scheiterten. Dann schlugen die eklatanten Abschlussschwächen zahlenmäßig zu Buche. Während der LIV zwölf Minuten ohne Treffer blieb, setzten sich die Gäste ab (5:9). „Alleinunterhalter“ Budde verkürzte mit der Sirene auf 8:12, das werteten die LTV-Fans noch als Hoffriungsschimmer,
Aber nach der Pause wurde auch dem letzten Optimisten klar, wem hier die Punkte zustehen. Gestützt auf Torverhinderer Baltruschat kamen die Gäste in der niveauarmen Partie nie ii Gefahr. Über 9:15 (35.), 11:17 (40.) und 15:23 (54.) steuerten sie zielbewusst auf den zweiten Saisonsieg zu. Gerd Konopka hatte alles versucht, aber seinem Kader fehlte nicht nur Qualität, um einem Mitkonkurrenten das Wasser reichen zu können. Neben seiner Person schickte er auch noch Brunswicker, Siratmann, Albers und Gierth aus der zweiten Garnitur ins Rennen, ohne Erfolg.
Am Ende sah die Bilanz ernüchternd aus: Fünf Siebenmeter wurden regelrecht verschenkt (2 x Wunderlich, Stratmann, Nagel und Hohage). Nagel, Turkiewicz, Hohage, Hildebrandt und Budde scheiterten zudem völlig freistehend. Die Fehlerquote war zu hoch, um auch nur für ein Remis in Frage zu kommen.
Dass die HSG nach dem 16:24 die Zügel schleifen ließ, hatte nur statistische Bedeutung. Fünf Tore in Folge ließen die LTV-Schlappe in einem etwas freundlicheren Licht erscheinen. Eine schonungslose Bestandsaufnahme ist nötig.

Iserlohn, 14.12.2009, IKZ
Verdient Punkt erkämpft
LTV
mit letzten Aufgebot / In der Schlussphase Derbysieg verpasst
HANDBALL-LANDESLIGA:
I.ETMATHER TV – HSG MENDEN-LENDRINGSEN II 25 : 25 (13 : 14).
(mac) Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, dennoch kann der LTV das Remis gegen Menden als Erfolg werten. Mit dem letzten Aufgebot erkämpfte sich das Schlusslicht den dritten Punkt der Saison. Neben dem Ausfall von Abwehrchef Nagel musste LTV-Coach Gerd Konopka auch auf Kreisläufer Stratmann verzichten. Als sich dann auch Denker zu Beginn der zweiten Hälfte abmeldete, fehlten wichtige Säulen in der Abwehr. Doch die Hausherren glichen dies durch Kampfgeist aus. „Man muss neidlos anerkennen, dass Letmathe toll gekämpft hat“, lobte HSG-Coach Sven Punshon.
Keeper Löschmann zeigte besonders im ersten Abschnitt gute Leistung, die Deckung stand kompakt, so dass die Partie offen blieb. Ein Manko war die fahrlässige Chancenverwertung. Gleich mehrfach hatte Letmathe die Vorentscheidung in der Hand, doch da auch die Gäste vielfach glücklos agierten, war das Remis wohl gerecht.
Der LTV verzeichnete einen guten Start. Löschmann parierte die ersten Würfe. vom Hofe und Budde schossen ein 2:0 heraus. Mit etwas Glück hätten Buder und Turkiewicz weitere Tore erzielen können, doch HSG-Keeper D. Schulte bot eine starke Leistung. Und während der LTV weitere Topchancen ungenutzt ließ, trafen die Gäste konstant (6:8/15.). Letmathe erwischte seine stärkste Phase aber zur rechten Zeit. Innerhalb von neun Minuten trafen die
Hausherren siebenmal (13:11/24.), mit drei Rückraumtoren war Budde einer der Aktivposten. Doch die HSG konterte mit drei Toren.
Mit drei Treffern innerhalb von 135 Sekunden eröffnete Wunderlich den zweiten Abschnitt (16:14). Doch erneut konnte der LTV sich nicht absetzen. Während Wunderlich einen Siebenmeter an die Latte setzte, schoss J. Schulte die HSG mit vier Treffern wieder in Front. Kein Team lag dann mit mehr als zwei Toren vorn, es häuften sich die Fehiwürfe auf beiden Seiten, so dass in der Endphase die LTV-Tore von Gudd (24:24) und Temp (25:24) besonders wichtig waren. Den möglichen Sieg vergab der LTV in der Schlussminute. Vom Hofe scheiterte an Fritzsche, Budde wurde nach Schrittfehler zurückgepfiffen.

LTV:
Löschmann (Brunswicker); C. Temp (2), Hildebrandt, Seeberg, Hohage (1), Buder (2), Wunderlich (6/1), Budde (6/ 1), Turkiewicz (3), vom Hofe (3), Denker, Konopka, Gudd (2).

LTV-Trainer Gerd Konopka:

„Kämpferisch war das eine sehr gute Partie. Wir haben mit dem letzten Aufgebot gespielt, besonders in der Deckung haben wichtige Leute gefehlt. Letztlich bin ich mit dem Punkt zufrieden, auch wenn am Ende ein Sieg möglich war.“ -mac-




Iserlohn, 07.12.2009, IKZ
LTV steuert auf die Bezirksliga zu
Klare Niederlage beim Mitkonkurrenten / Schlusslicht trat ohne Selbstvertrauen
auf
TVE NETPHEN - LETMATHER TV 35 : 28 (17 : 13).
Allmählich wird es zappendustor für den LTV, der schnurstracks in Richtung Bezi
rksIiga steuert. Auch dieses Kellerduell hei nicht für die Letnather. Der Tabellenletzte
trat im Siegerland ohne Selbstvertrauen auf und beherrschte das Handball-
Einmal-Eins keinesfalls.
Die Letmatber verschliefen die Startphase. Es wurde viel zu schnell abgeschlossen
und der offensiv deckende Mitkonkurrent so zu Tempogegenstößen eingeladen - 50
(4.). Budde schoß viele Fahrkarten, kam erst kurz vor der Pause zu seinem ersten
Tor. SeineTeamkameraden rauften sich aber zusammen und kamen über 7:2 und
9:5 auf 10:8 (16.) heran, Der folgende Black-Out blieb nicht ohne Folgen. Nagel
und Wunderlich patzten von der Marke, während Hohage und Buder die Tempogegenstöße
verstolperten - 16:9. Nach dem 17:13 keimte noch Hoffnung auf.
Kreisläufer Turkiewicz wurde nach seinem Tor zum 17:14 aber kaum noch angespielt.
Mit dem LTV ging es nun rapide bergab. Ohne Geduld im Aufbau und das
nötige Selbstvertrauen im Abschluss war nichts zu holen. Trotz guter Chancen ließ
die sich Torquote nicht verbessern. Keeper Flender hatte insgesamt leichtes Spiel
gegen die unkonzentrierten Würfe. Der Turnverein ‚Einigkeit‘ schlug so aus zahlreichen
gegnerischen F
hlern Kapitel und hatte zwanzig Minuten vor dem Abpfiff
mit dem 25 :15 gar einen Zehn-Tore-Vorspnrng herausgespielt. Danach kontrollierten
die Siegerlander das Geschehen und genossen die Vorfreude auf den ersten
Heimsieg. Die Gäste, die am Netphener Kreis mmer wieder mit dem Kopf durch
die Wand wollten, kamen durch Budde in dieser Phase nur zu zwei Feldtoren, Das
war viel zuwenig, um gegen diese Mannschaft Zählbares zu verbuchen.

Einen Schritt in Richtung Selbstvertrauen hat die Mannschaft am vergangenen
Dienstag getan. Im Testspiel gegen den Verbandsligisten Werdohl unterlag man
zwar mit 44 : 34 deutlich, doch konnte die Mannschaft über weite Strecken zeigen,
dass sie mehr Potential besitzt, als bisher gezeigt. Leider hatte der LTV lediglich
zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Am Ende musste man dem hohen Tempo
Tribut zahlen. Wenn in Spielen der Landesliga auch noch der nötige Kampf angenommen
wird, kann noch viel passieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt (3 Euro für das
Phrasenschwein!).

LTV:
Löschmann (22. Lobo-Fragoso), Budde (8), Turkiewicz (4), Nagel, Hohage (4),
Wunderlich (4), Buder (3), Hildebrandt, vom Hofe, C. Temp (1), Denker (4).
LTV-Trainer Gerd Konopka:
„Nach dem Fehlstart haben wir uns wieder herangekämpft. In der zweiten Halbzeit
ging aber auch alles schief. Wir waren zu ungeduldig und haben neben vielen
technischen Fehlern noch jede Menge guter Chancen ausgelassen. Der Mannschaft
fehlt einfach das nötige Selbstvertrauen.“



IKZ vom 24. Oktober 2009

Vom Vize-Weltmeister begeistert
Mark Dragunski beim Handball-Feriencamp des LTV / Fragerunde und Übungseinheiten

LETMATHE. (kuk) Pünktlich um 14.15 Uhr ging die Tür auf. Den Oberkörper gebeugt, um nicht mit dem Kopf anzustoßen, betrat der 2,14 Meter große Mark Dragunski die Humpfert-Halle. Und schon richteten sich 30 junge Augenpaare trotz des laufenden Aufwärm-Programms auf den ehemaligen Nationalspieler.
Prominenter Besuch hatte sich beim Handball-Feriencamp des Landesligisten Letmather TV bei den neun- bis zwöIIjährigen jungen und Mädchen angesagt. Mark Dragunski, derzeit Manager des Zweitligisten TUSEM Essen, stellte sich erst einmal vor und beantwortete Fragen des heimischen Nachwuchses. Anni Siedler, Moritz Witte, Justin Völlmecke, Marvin Plum und Marius Schinerbeck löcherten das Handball-Idol, das 1991 bei Eintracht Hagen seine Karriere begann und über Essen, TuS Nettelstedt-Lübbecke, SG Flensburg-Handewitt und VfL Gummersbach 2005 wieder nach Essen zurückkehrte. „Ich bin erst mit zwölf Jahren zum Handball gekommen. Ich habe Schuhgröße zweiundfünfzig“, zählte er auf. „Ich war der Zeitstrafen-König und habe noch keinen Nasenbeinbruch erlitten, bei meiner Größe kam da kein Gegenspieler ran.
Und weiter ging‘s: „Ich bin kein Freund von Spielzügen, man muss individuell entscheiden können. Fast immer habe ich die Rückennummer Vier getragen. Irgendwann spielten die Knochen nicht mehr mit; deshalb habe ich mit achtunddreißig Jahren im letzten Sommer meine Karriere beendet. In Essen hatten wir hatten kein Geld mehr für die Bundesliga. Jetzt trainiere ich dort die B- und C-Junioren und habe wieder zu wenig Zeit für meine Familie übrig.“
In 117 Länderspielen erzielte Mark Dragunski 174 Tore. Seine weitere Bilanz ist beachtlich: Vize-Europameister und Vize-Weltmeister, Europameister und Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen (2004).
Nach der Fragerunde absolvierte Dragunski zwei 45-minütige Trainingseinheiten. „Mit dem Nachwuchs zu trainieren, macht mir immer viel Spaß. Ich habe einige Talente gesehen“, befand der ehemalige Kreisläufer. Beim LTV sorgten Jugendleiter Hans- Werner Knutzen, sein Stellvertreter Jochen Müller sowie die Helfer Egbert Wunderlich, Kurt Oetke, Simone Benfer und Hanna Müller für einen reibungslosen Ablauf der dreitägigen Veranstaltung.
Die Jungen und Mädchen, die nur 15 Euro Gebühr entrichtet hatten, waren begeistert. Neben dem Handballcamp-T-shirt bekamen alle Teilnehmer noch eine Erinnerungs-Urkunde, mit der Unterschrift von Mark Dragunski.




Wieder nur ein Unentschieden für LTV

Mit Westfalia Welper auf „Augenhöhe“ / Nach dem Abpfiff flogen die Fäuste! Kritik an Schiedsrichter-Ansetzung

HANDBALL-LANDESLIGA (IKZ vom 05.10.2009)

LETMATHER
TV WESTFALIA WELPER 21 : 21 (11 : 10)
(kuk) Landesliga-Spitzenniveau war in diesem total verkrampft geführten Kellerderby nicht zu erwarten, standen sich doch zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Wenn der LTV, der sich kämpferisch für das Fiasko in Höchsten rehabilitierte, den Klassenerhalt schaffen will, muss man diese Vier-Punkte-Spiele gewinnen.
Wer hätte gedacht dass Budde, in dessen Gesicht fünfmal eine gegnerische Hand meistens ungeahndet platziert wurde, nur ein einziges Tor erzielen würde? Nach dem 1:1 gab es nur noch Fahrkarten. Wer hätte gedacht dass Fußball-Referee Bömer nach seinem Einstand (20.) mit toller Wurfausbeute fast zum Matchwinner avanciert wäre? Lief der LTV, der nur wenige Spielzüge zustande brachte, viel zu drucklos und ohne Selbstvertrauen vor dem Welper-Kreis operierte, stets einem Rückstand hinterher (2:5, 5:7 und 7:9), so änderte sich das Bild mit Börners Hereinnahme. Er traf dreimal, und Wunderlich, auf der Mittelposition viel besser aufgehoben, sorgte per Siebenmeter für die erste Führung.
Danach warfen Börner, Böcker (vergab zu viele Gegenstöße) und Wunderlich das 14:11 heraus (36.). Trotz verbesserter Abwehr (mit dem guten Lobo-Fragoso) gab der LTV durch überhastete Würfe (Zwei-Meter-Kreisläufer Stratmann wurde zu wenig gesucht) den Vorsprung bald wieder ab. Nach dem 18:21 (54.) drohte sogar eine Niederlage. Durch einen Kraftakt schafften Wunderlich (zwei Siebenmeter) und Börner noch den Ausgleich. Es war mehr drin, aber da standen die Referees mit fragwürdigen Pfiffen (gelbe Karte in der 46. Minute nach Siebenmeter-Foul, Vorteilsregel) im Weg.
In doppelter Hinsicht waren die Hemeraner Krause/ Seier eine Fehlbesetzung. Warum schickte Staffelleiter Hilmar Schöler (Netphen) das heimische (!) Gespann nach dem letzten Spiel gegen Ruhrtal Witten auch zmn nächsten LTV-Heimspiel? Die beiden Referees bewerteten auch die Tumulte nach dem Abpfiff falsch. Nicht nur Eggert und Claas hatten ausgeteilt, auch Spieler im grünen Trikot waren dabei. Gästeakteure kamen ungeschoren davon. Unvollständige Spielbericht-Vermerke verstärkten den Frust.

Letmather TV - Westfalia Welper 21:21 (11:10).
LTV: Lobo-Fragoso (Löschmann), Böcker (4), Budde (1), Turkiewicz (1), vom Hofe (2), Hohage (1/1), Wunderlich (6/5), Hildebrandt, Börner (6), Stratmann, Seeberg, Claas
Westfalia: Moog, Lask (4), Brikmann (2/1), Andreas (4/2), März (1), Kampmann (2), Unger, Lapinski (3), Bednarek, D. Bauer (4), Jasinski (1).

LTV-Trainer Gerd Konopka: „Wir haben in eigener Halle wieder unnötig einen Punkt verloren. Im Angriff hatten wir große Probleme, da fehlte es am nötigen Selbstvertrauen. Ich habe nur zwei Tore aus dem Rückraum gesehen Leider wurden die taktischen Vorgaben nicht umgesetzt, wir haben keine Konzeptionen gespielt. Bastian Bömer war die rühmliche Ausnahme. Mit der Abwehrleistung bin ich aber zufrieden, darauf kann man aufbauen.“


HANDBAL-LANDE5LIGA:
TuS Boriussia Höchsten - Letmather TV 45:17 (21:7).

„Das ist die Höchststrafe für uns Zuschauer“, stöhnte Stefan Brunswicker schon zur Pause. Der LTV-Geschäftsführer hatte nach 30 Minuten nichts Positives zu berichten. Am Ende stand eine empfindliche 17:45-Schlappe zu Buche. Mit ähnlichen Vorstellungen wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein.
Nach verkorkstem Start nahm das Debakel seinen Lauf. Uber 4:1 (Torschütze Budde) zogen die Gastgeber auf und davon. Ihnen wurde die Sache bis zum 12:1 (15.) auch leicht gemacht. In der Defensive taten sich ohne Abwehrchef Nagel, der nach einem Arbeitsunfall am Spieltag noch im Krankenhaus lag, große Lücken auf. Und im Angriff kamen die Letmather mit der offenen Deckung des TuS überhaupt nicht klar. Jede Menge Abspielfehler luden den Gegner zu immer neuen Tempogegenstößen ein. Per Siebenmeter erzielte Hohage das 12:2 (16.). Das zweite LTV-Feldtor gelang Budde erst nach 20 Minuten. Uber 15:3 und 17:5 schossen die Gastgeber bis zur Pause das 21:7 heraus. Keeper Löschmann traf keine Schuld, er parierte drei Siebenmeter.
Im zweiten Abschnitt waren die Letmather nicht einmal mehr um Schadensbegrenzung bemüht. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison in der RuhrgebietsStaffel nur knapp den Verbandsliga-Aufstieg verpasst hatten und auch in der Sauerland-Gruppe zu den Titelanwärtern zu zählen sind, ließ nicht locker. Da wurden die gegnerischen Unzulänglichkeiten weiter gnadenlos ausgenutzt. Schnell waren 30 Tore markiert (38.), und auch die nächste Hürde wurde ohne nennenswerten Widerstand des Verlierers genommen (40:16/56:). Am Ende war die Mannschaft von Trainer Gerd Konopka mit 17:45-Toren unter die Räder gekommen und hatte eine Schlappe von historischem Format kassiert.

LTV: Lobo-Fragoso (18. Löschmann), Böcker, Budde (2), Wunderlich, Turkiewicz (5), Hast (2), vom Hofe(1), Hohage (4/4), Buder, Hildebrandt (1), C. Temp, Börner (2).

LTV-Trainer Gerd Konopka:
„So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir haben nicht nur den Start verschlafen. Das ist der absolute Tief punkt schlechter geht es auf keinen Fall. Nach der Halbzeit haben wir uns nicht mehr hereingekämpft, das war besonders enttäu schend. So haben wir in der Landesliga nichts verloren.“


TuRa HALDEN/HERBECK - LETMATHER TV 34:31 (15:14).
(IKZ vom 21.09.09)

(MT) Mehr als achtbar zog sich der LTV bei einem der Anwärter auf eine Topplatzierung aus der Affäre. Lange hielten die Gäste das Spiel offen, blieben stets in Reichweite, aber zur entscheidenden Wende reichte es dann doch nicht.
„Das war das erwartet schwierige Spiel“, zeigte sich Günter Meckel erleichtert über den Erfolg.
„Letmathe hat stark gespielt“, lobte der Trainer seinen Ex-Klub weiter. Gleichzeitig kritisierte er, dass ein Team erst viel zu spät Kampfbereitschaft gezeigt habe. Die Gäste erwischten einen Start. Gestützt auf einen starken Lobo-Fragoso im Tor sowie dank konzentrierter Defensivarbeit spielten sie eine 4:1-Führung heraus (7.), die bis auf vier Treffer ausgebaut wurde (8:4/15.). Aber als die erste Sechs gewechselt wurde, folgte ein Bruch. TuRa holte Tor um Tor auf, glich beim 10:10 erstmals aus (23.) und schoss in Unterzahl eine 14:1 1-Führung heraus (27.). Doch der starke Turkiewicz und Böker sorgten in der Schlussminute der ersten Hälfte für den nur knappen Pausenrückstand.
Beide trafen dann auch nach dem Wechsel und spielten die letztmalige Führung heraus (16:15). Danach wurden die Aktionen unkonzentrierter. Erhebliche Defizite taten sich beim LTV im Überzahlspiel auf. Denn in diesen Phasen nach dem Wechsel kassierten die Gäste insgesamt fünf Treffer mit einem Spieler mehr auf dem Feld.
Und so setzte sich das Meckel-Team immer wieder auf bis zu drei Tore ab. Nach dem 24:21 trafen jedoch Wunderlich und zweimal Turkiewicz zum Ausgleich (43.), der LTV war wieder dran - bis zum 25:25 durch Buddes Unterzahltor (46.). Aber in Uberzahl starteten die Hagener schließlich den entscheidenden Vorstoß mit vier Erfolgen in Serie. Nagel, ebenfalls ein großer Aktivposten, traf dann per Strafwurf und wenig später zum 29:27 (51.), dazwischen parierte Löschmann einen Siebenmeter. Der LTV steckte also nie auf und kam immer wieder heran, allerdings nur bis auf zwei Tore. TuRa gelang es, den Kontrahenten stets auf knappe Distanz zu halten, und machte mit zwei Treffern in Folge zum 33:29 in der Schlussphase alles klar.

LIV: Lobo-Fragoso (Löschmann); Böcker (7), Hildebrandt, Nagel (6/1), Hohage (2), Buder, Wunderlich (3), Claas, C.
Temp, Budde (6), Turkiewicz (7), vom Hofe.


LTV-Trainer Gerd Konopka: „Die Niederlage war etwas unglücklich. Respekt vor meiner Mannschaft. Sie hat taktisch diszipliniert gespielt, das Zusammenspiel war gut. Später hat die Kon zentratio auf der linken Seite etwas nachgelassen. Es war mehr drin.“


Was ist das Unentschieden wert?
LTV gab gegen Ruhrtal Witten in den letzten Minuten Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand

LETMATHER TV - DJK
RUHRTAL WITTEN 24 : 24 (11 : 12).

(kuk) Knapp zwei Minuten vor Abpfiff stand der neu formierte LTV vor seinem ersten Saisonsieg, gab aber den 24:22-Vorsprung noch aus der Hand. Was dieses Unentschieden gegen ein Team auf Augenhöhe wert ist, wird die Zukunft zeigen. Nach der Soest-Pleite kämpfte sich der LTV, vom eigenen Anhang stimmgewaltig unterstützt, mit Bravour zurück. Als die Wittener den zweiten Siebenmeter erhielten, wechselte Trainer Gerd Konopka schon in der 8. Minute die Torhüter.
Lobo-Fragoso für Löschmann zwischen die Pfosten zu stellen, erwies sich als Glücksgriff. Erst parierte er gegen Krefter und war danach bis zum Schluss eine wertvolle Stütze in der aufopferungsvoll arbeitenden Deckung. Auch auf Rückraumschütze Budde konnten sich die Letmather verlassen. Weil Böcker und Nagel freistehend am guten Keeper Wagenknecht scheiterten, waren die Gastgeber auf Buddes Treffer (5:5) angewiesen.
Nach dem 7:5 (29.) riss aber der Faden. Im Angriff fehlte es Mittelmann Hohage an Ideen, druckvolle Aktionen blieben Mangelware. So drehten die Wittener mit 5:1-Toren in Fol ge zum 8:10 den Spieß um - Time-Out LTV. Turkiewicz, Budde und der quirlige vom Hofe hielten den Pausenrückstand in Grenzen.
Im zweiten Abschnitt wiederholten sich die im Aulbau gemachten Fehler, so dass sich der L1V nicht gewinnbringend in Szene setzen konnte. Über 15:14 (40.), der roten Karte gegen Siemienowski (43., Ellenbogen-Check gegen Nagel) und 18:19 (47.) blieb es ein Schlagabtausch. Dass die Wittener trotz Verbotes kräftig in den Harz-Topf langten, blieb auch Hallenwart Brunswicker nicht verborgen. Die Schiedsrichter Krause/Seier (Hemer) forderten aber nur einen neuen Ball an. Mit dem neuen Spielgerät drehten die Letmather nach dem letzten Rückstand (19:20) auf. Als Böcker und Wunderlich innerhalb von dreißig Sekunden das 24:22 erzielten, gerieten die LIV- Fans zwei Minuten vor dem Abpflff aus dem Häuschen. Aber zwei Siebenmeter-Tore von Krefter bescherten den Gästen noch den insgesamt gerechten Punkt.

LTV: Löschmann (8. Lobo-Fragoso); Böcker (5), Nagel, Budde (8), Wunderlich (2), Turkiewicz (4), vom Hofe (4), Hohage (1), Hildebrandt, C. Temp, Claas.
DJK: Wagenknecht, Denner; Weigelt (3), Kremerskothen (1), Razang, Siemienowski (3/1), Zybon (4), Schabronath (1), Krefter (7/3), Kaffka (5).

LTV-Trainer Gerd Konopka:
„Wir haben einen Punkt verschenkt, deshalb bin ich enttäuscht. Vierzig Sekunden vor Schluss hatten wir alle Trümpfe in der Hand. Da hatte ich einen Torwurf verboten. Die Mannschaft hat aber gekämpft und in der Deckung viel gearbeitet. Im Angriff bleibt noch sehr viel Arbeit für uns.“

Hörde steigt ab (Presse in Dortmund)
Das offene Rennen um den Abstieg aus der Staffel 4 war schon entschieden, bevor Ferndorf II und Westfalia Hörde antraten: Eintr. Hagen 3 hatte sich mit dem Sieg über Menden-Lendrigsen gerettet, beide anderen mussten absteigen. Aller Ehren wert, dass die Hörder am Sonntagmorgen noch ein passables 26:28 gegen Arnsberg hinlegten. Westfalia Hombruch bot seinen Zuschauern noch einmal Tore. „Ein Spiel ohne Abwehr", gestand Trainer Kai Ruben, der vorher doch noch Abschied von Kevin Bekel nehmen musste. Der Linksaußen wechselt zwar nicht zu Zweitligist Ahlen, aber zum Soester TV in die Regionalliga.

W. Hombruch - Soester TV II 46:39 (23:17)
Hombruch: B. Hoffmann, Kuse; Bekel (2), Blank (7), Dehn (4), Aufdemkamp (4), Stockheim (4), Lauritsch (5/1), P. Hoffmann (5/1), Kähler (4), Vollmer (4), Panhorst (3), Wöhe (1), Ernst (3).

W. Hörde - Arnsberg 26:28 (15:13)
Hörde: Reimann, Steinkraus; Wolf, Brandes (2), Kreuzberg (3/1), Bräutigam (5), Marx (3/1), Zobel (4), Schön (1), Sigge (1), Leschner (4), Bachmann, Kurz (3).

VfL-Dritte feiert nach 34:21 gegen Menden
(Presse in Hagen)
In der Handball-Landesliga konnte der VfL Eintracht Hagen III das Ruder in den letzten Spielen noch umreißen und nach einer schwachen Hinrunde den Klassenerhalt am letzten Spieltag fest machen.
VfL Eintracht Hagen III - HSG Menden/Lendringsen 34:21 (17:9)
Die Eintrachtler waren von Beginn an spielbestimmend und führten früh mit 7:1 (12. Minute). Mit Hilfe einer sicheren Deckung und einem variablem Angriffsspiel kamen die Gastgeber auch im weiteren Spielverlauf kaum unter Druck, so dass der Klassenerhalt nach einem tollen Schlussspurt mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen „zum Selbstläufer" (VfL-Trainer Lars Fabisch) wurde. „Wir haben einen riesen Kraftakt geleistet und wurden am Schluss dafür auch belohnt", freute sich Fabisch.
Eintracht: Frederik Kowalski, Sideri (je 8), Mennes (5), Kaufmann, Phillip Kowalski, Luther (je 3), Prüfer (2), Bolz, Hermeling (je 1).

TuRa verliert erneut (Presse in Halden)
SG TuRa/Halden - TV Schwitten 22:30 (9:12)
Ab der 20. Minute (5:10) setzte sich der Favorit aus Schwitten immer mehr ab und ließ den Haldenern, die zuletzt drei Mal in Folge sieglos blieben, mit viel Tempo und einem sehr variablem Spiel keine Chance. „Wir waren einfach zu passiv, nach dem 16:23 eine Viertelstunde vor Schluss war das Ding schon gelutscht", sagte Haldens Trainer Günter Meckel, dessen Team teilweise von den Gästen vorgeführt wurde. „Zum Glück haben wir in der Hinrunde so viele Punkte geholt. Mit dieser Rückrunde wäre es schwer gewesen, in der Liga zu bleiben", so Meckel weiter.
TuRa/Halden: Hering (Büchling); Homberger (6/1), Pelka (4), Dahlhaus (3), Chwalek (2), Osebold (2), Arlt (2/1), Buschmann (1), Stein (1), Wisniewski (1), Becker, Jeszusek.
36:35-VfS dreht Spiel erst kurz vor dem Schlusspfiff (Presse in Warstein)
Durch zehn gute Schlussminuten ist es dem Handball-Landesligisten VfS Warstein gelungen, die Partie gegen Iserlohn noch zu drehen und durch den 36:35 (12:18)-Sieg einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen. Warstein konnte durch den Sieg den dritten Tabellenplatz behaupten, obwohl die Mannschaft ein Punkteverhältnis von 33:19 hat. Für Iserlohn steht jetzt der schwere Gang in die Bezirksliga bevor. Dabei kann der VfK jedoch weiter mit Trainer Ralf Heinemann planen, der seinen Vertrag für die nächste Saison verlängert hat. „Uns steht eine harte nächste Saison bevor. Meine Mannschaft befindet sich im Umbruch und da kann ich meine Spieler doch nicht hägen lassen", so Heinemann zu seiner Vertragsverlängerung. Vor einem ähnlichen Umbruch steht auch die Mannschaft von VfS-Trainer Heinz Thomanek, bei dem mit Benjamin Kretschmer, Thorsten Grundwald, Zoran Kaseric und Sascha Hasse gleich vier wichtige Spieler aufhören. „Wir versuchen, aus dieser Veränderung das beste zu machen. Ich hoffe, dass das den positiven Effekt hat, dass sich alle Spieler noch ein wenig mehr ins Zeug legen und vielleicht auch die Trainingsleistung zunimmt", blickt Thomanek in die nächste Saison. Wie er sich die Einstellung seiner Mannschaft vorgestellt hat, das zeigten die letzten zehn Minuten der Begegnung mit dem VfK Iserlohn. Nach einem zerfahrenen Anfang und einem 8:2-Rückstand brauchte die Warsteiner Mannschaft lange, um ins Spiel zu finden. Dies gelang erst Mitte der zweiten Halbzeit. Iserlohn hatte bis dahin das Spiel und Warsteins Rückraumschützen Kanning und Ristovic weitestgehend im Griff. Jedoch schienen die VfS-Akteure zu diesem Zeitpunkt einen Hebel umzulegen. Denn auf einmal lief das Warsteiner Angriffsspiel und auch das Tempospiel wurde wieder aufgenommen. Das reichte, um den Absteiger aus Iserlohn aus der Fassung zu bringen und so letztendlich fünf Sekunden vor Schluss doch noch den Sieg einzufahren. „Wir haben heute wirklich gut gespielt. Leider konnten wir solch eine Leistung nicht die komplette Saison abrufen", sieht VfK-Coach Heinemann die Gründe für den Abstieg. Der VfS kann nun einen Haken hinter die Saison machen und sich komplett auf die Vorbereitung konzentrieren, welche am 16. Juni beginnt. Bis dahin ruhen die Handbälle.
VfS: Hölter (Tor); Furmaniak (6), Mues (6), Grunwald (2), Hasse (5), Kaseric (4), Kretschmer (2/2), Ristovic (5), Kanning (3), Cramer (3), Clewing.

Vizemeister ist zu stark
(Presse in Soest)
Westfalia Hombruch - Soester TV II 46:39 (23:17)
Aus dem erhofften Sieg zum Abschied von Reserve-Trainer Lars Gottwald wurde zwar nichts, aber der scheidende Coach war trotzdem nicht traurig. „Es ging für beide Mannschaften um nichts mehr. Deshalb war das ein sehr schnelles Spiel mit entsprechend hoher Fehlerquote auf beiden Seiten — und da war Hombruch etwas besser." Die Soester gaben nie auf und waren kurz vor Schluss wieder bis auf drei Tore am Vizemeister dran. Die folgende komplette Manndeckung brachte anschließend aber keinen Erfolg — sondern ermöglichte es Hombruch, sich deutlich abzusetzen. „Aber das war schon okay", gab sich Gottwald versöhnlich. „Die Partie war trotz der Tatsache, dass es für keine der beidenmannschaften noch um irgend etwas ging, zwar phasenweise ganz schön ruppig, aber es hat sich bei uns keiner verletzt, und jetzt freuen wir uns noch auf unsere Saisonsbschlussfeier."
Soester TV II: Rüther, H. Haumann, Thomanek (12), Buck (8), M. Stoppelkamp (6), J. Stoppelkamp (4), Jaschke (4), Hahne (4), Zyprian (3), P. Werkmeister (3), Haake (1), P. Haumann.

TuS-Reserve muss absteigen
(Presse in Ferndorf)
Bereits vor der 29:31 (13:14)-Niederlage bei DJK Welper stand fest, dass die Reserve des TuS Ferndorf aus der Handball-Landesliga absteigen muss. Konkurrent Eintracht Hagen III hatte einige Stunden zuvor seine Partie deutlich gewonnen und somit das Aus für die Nordsiegerländer besiegelt. Damit geriet die Partie in Welper zur reinen Nebensache, in der die Ferndorfer eine gute, engagierte Leistung zeigten und das Geschehen bis zur letzten Minute offen hielten. Was sich schon wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht, war auch gestern wieder das Ferndorfer Hauptproblem. Der TuS versemmelt zu viele Großchancen. Chancen waren in jeder Partie ausreichende da, nur die Verwertung ließ zu wünschen übrig. Wie es personell in der nächsten Saison bei den Ferndorfern weiter geht, steht noch nicht fest.
Ferndorf: ???

Sieben-Tore-Vorsprung reichte VfK nicht
(Presse in Iserlohn)
VfK Iserlohn - VfS Warstein 35:36 (18:12)
Mit der unglücklichen 22. Niederlage nahm der VfK Abschied aus dieser lange als sportliche Heimat bezeichneten Spielklasse. Nach dem Abpfiff wurden gleich sieben Akteure verabschiedet: Krechel, Zimmermann, Brockhaus, Stein, Knipping, Schäfer und Rieke. Gegen den im ersten Durchgang lustlosen und überheblichen Dritten setzten sich die Iserlohner gut in Szene. Sie nutzten die Gunst der Stunde und lagen nach nur acht Minuten mit 7:2 in Führung. Auch nach dem Time-Out lief es bei den Gästen nicht besser. Sie bissen sich mit ideen- und drucklosen Aktionen an der kompakten VfK-Abwehr mit dem ausgezeichneten Keeper Zimmermann an der Spitze (er parierte zwei Siebenmeter in Folge) die Zähne aus. Nach dem 10:5 (17.) zogen die Iserlohner sogar auf 15:6 davon (22.). Doch dann spielte der VfK unkonzentriert, schon waren die Gäste (Hesse traf zweimal bei doppelter Unterzahl) beim 16:11 wieder heran. Im zweiten Abschnitt konnte der VfK die gute Leistung nicht stabilisieren. Der Vorsprung schmolz gegen nun aktivere Warsteiner. Über 20:15 (38.), 21:17 (41.) und 24:20 (45.) drohte ein zu schneller Ausgleich. Als dann aber Brockhaus (2) und Stein (2) wieder für eine Sieben-Tore-Führung sorgten, war eine Viertelstunde vor Schluss der dritte Sieg greifbar. Doch in nur sieben Minuten war beim 31:28 wieder alles offen. Da hatte Knipping nach der dritten Zeitstrafe schon seine Tasche gepackt. Nach dem 33:29 durch den endlich in Angriff und Abwehr überzeugenden Stein lief nicht mehr viel zusammen. Brockhaus (zu viele Risiko-Pässe) wurde abgeschirmt. Nur zwei Tore in den verbleibenden fünf Minuten waren zu wenig für die Iserlohner. Einen Hoffnungsschimmer gab es aber dennoch. Der nachnominierte Mengler traf zur letzten VfK-Führung (35:34). Als aber Stein zwanzig Sekunden vor Schluss freistehend nur die Latte traf, entglitt selbst das Unentschieden. Ristovic sorgte nach einem Freiwurf-Zuspiel für den nicht mehr erwarteten VfS-Auswärtssieg.
VfK: Zimmermann (33. Krechel), Gösser (3), Brockhaus (6), Bals (1), Schäfer (1), Knipping (7), Moldenhauer (7/1), Stein (7), Dössler (2), Mengler (1), Rieke.

Verdienter LTV-Erfolg nach packendem Derby
(Presse in Letmathe+Sundwig/Westig))
Rund 500 Zuschauer in der Humpferthalle sorgten für einen würdigen Rahmen des Derbys zum Saisonabschluss. Und sowohl LTV als auch HTV trugen zu einem gelungenen Handballfest bei, das mit den Letmathern einen verdienten Sieger fand.
Letmather TV - HTV Sundwig/Westig 24:21 (13:13)
Während die Letmather ausgelassen feierten, standen die Hemeraner ebenfalls im Kreis beisammen. Trainer Kai Henning hatte alle Mühe, seine geknickte „Rasselbande" wieder aufzubauen, aber die Spieler hatten, über die Saison betrachtet, keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen und sicherten sich zudem den imaginären Titel „Bestes heimisches Team". Ausschlaggebend für den Letmather Sieg war vor allem die Deckungsarbeit mit den beiden glänzenden Schlussleuten Lobo-Fragoso und Waschescio. Und so konnte der HTV, bei denen Marcel Vogler wegen seines Sportabiturs geschont wurde, seine Trumpfkarte, die Offensive, kaum ziehen. Die Außenpositionen waren praktisch komplett wirkungslos. Und viele Aktionen aus dem Rückraum blieben in der kompakten Abwehr der Hausherren hängen. Über 60 Minuten lang lieferten die Teams ihren Fans ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem 5:3 durch Hausls Doppelschlag waren die Hemeraner am Zug und spielten durch Scheuermanns Doppelpack eine Drei-Tore-Führung heraus (12:9/24.). Aber zur Pause war wieder alles offen. Bis zum 14:14 blieb das so. Dann starteten die Hausherren den entscheidenden Vorstoß gegen einen nun recht ungestümen und ideenlosen HTV. Mit sechs Treffern in Serie, darunter zwei Unter- und zwei Überzahltore sowie starke Waschescio-Paraden, stellte Letmathe die Weichen auf Sieg (20:14/44.). Besonders bitter war in dieser Phase eine Strafzeit gegen HTV-Trainer Kai Henning, der sich zurecht über ein verwehrtes Time-Out beschwerte. Aber sein Team steckte nicht auf und kam auf 22:20 heran (57.). Danach rettete Waschescio zweimal großartig, Hennecke setzte einen Siebenmeter neben den Kasten, während Buder auf 23:20 erhöhte. Aber ein Klassereflex von Vogler und Jörres' 23:21 sorgten weiter für Spannung, die Claas mit dem 24. Treffer jedoch endgültig löste. Sentimental wurde es dann in der dritten Halbzeit, als Waschescio, Hausl, Grebe, Adam und Klung verabschiedet wurden, da flossen sogar Tränen. Und es gab auch Ärger, nach dem Spiel fanden viele Besucher „Knöllchen" an ihren Fahrzeugen vor. Eine starke Leistung zeigte der Letmather TV (hier Hast beim Wurf) im Lokalderby gegen den HTV und setzte sich mit 24:21 durch.
LTV:
Lobo-Fragoso (37. Waschescio), Nagel (1), Hausl (3/1), Grebe (4), Hast (1), Böcker (2), Adam (2), Budde (7), Claas (1), Vieler (1), Turkiewicz, Klung, Buder (2).
HTV:
Hansen (43. Matthias Vogler); Schuff (1), Flor (3), Loos, Kube, Franke, Bluhm (1), Jörres (4), Frank, Scheuermann (6/2), Hennecke (2/1), Serafin (1), Rohländer (3).

TVA beendet Saison mit einem Arbeitssieg
(Presse in Arnsberg)
DJK Hörde - TV Arnsberg 26:28 (15:13)
Der TV Arnsberg beendete die Saison in der Handball-Landesliga der Herren als Tabellenvierter. Zum Kehraus gewann die Mannschaft von Trainer Rolf Grote bei der DJK Hörde mit 28:26 (13:15). Hörde steigt nach der Niederlage in die Bezirksliga ab. „Es war mit Sicherheit kein prickelndes Handballspiel. Aber wir wollten noch auf 30 Punkte kommen und das haben wir geschafft", teilte Rolf Grote kurz und knapp mit. Der TV Arnsberg fand schwer in die Partie. „Die Jungs haben ihren Körper bewegt", berichtete Rolf Grote. Hörde führte zeitweise mit fünf Toren. Erst Mitte der zweiten Halbzeit ging ein Ruck die Grote-Sieben. Besonders durch die Tore von Harald Jung, der insgesamt elf Treffer erzielte, fand der TVA zurück ins Spiel. „Am Ende war es dann ein Arbeitssieg", sagte Coach Rolf Grote.
Für kommende Saison hat sich Rolf Grote Platz eins bis drei zum Ziel gesetzt. „Aber Silber und Bronze sind eigentlich auch nicht so schön", teilte Grote schmunzelnd mit.
TVA: Ehrnsperger, Schöttler; Grote, Linke, Stratenschulte, Jung, Heine, Capristo, Hirschberg, Bartenstein, Alkan, Klute, Nöh.

Landesliga Schwitten gibt sich in Halden keine Blöße (Presse in Menden/Schwitten)
Zum Saisonausklang gab es für die beiden Mendener Handball-Landesligisten Sieg und Niederlage.

SG TuRa Halden-Herbeck - Tv Menden-Schwitten 22:30 (9:12)
Auch ohne Spielertrainer Tihomir Knez löste der Meister die letzte Aufgabe souverän. Vor allem auf seine stabile Aufgabe konnte sich der TVS in der ersten Halbzeit verlassen und führte nach 20 Minuten mit 9:5. „Da war schon abzusehen, dass wir uns durchsetzen würden", sagte Co-Trainer Martin Centini. In der zweiten Halbzeit lief es auch im Angriff besser. Nachdem Trainer Knez die Fehler aus dem ersten Durchgang angesprochen hatte, spulte Schwitten nun auch seine Offensiv-Repertoire routiniert ab und kam am Ende zu einem deutlichen Sieg.
TV Schwitten: Schankowski, Michael Harnischmacher; Koerdt (2), Dodt (1), Schlüter (2), Trattner (9), Kissling (2/1), Pasche (1), Thomas Harnischmacher (6), Schulte (1), Denso, Becker (6/2), Scheiing, Stamm.

VfL Eintracht Hagen III - HSG Menden-Lendringsen II 32:27 (14:8)
„Wir hatten uns mehr vorgenommen", sagte Trainer Sven Punshon. „Aber Hagen wusste, worum es geht, war aggressiver und immer einen Tick schneller." Schon nach zehn Minuten führten die mit Spielern aus der Zweiten verstärkten Gastgeber, die sich mit diesem Sieg den Klassenerhalt sicherten, mit 7:1. „Danach haben wir dann früh aufgesteckt", so Punshon.
HSG Menden-Lendringsen II: Fritzsche, Detlef Schulte; Selle (2), Spiekermann (1), Julius Schulte (10/3), Quintana, Skrzypczak (3), Lars Zimmermann (4), Heidtmann (2), Dodt, Doblies (1), Tim Zimmermann, Lotz (3), Korte (1).

DJK Welper: Ein gelungener Abschied (Presse in Welper)
Mit einem Sieg gegen den vor dem Anpfiff schon als Absteiger feststehenden TuS Ferndorf II schloss die DJK Welper die recht positiv verlaufene Rückrunde ab.
DJK Westfalia Welper -TuS Ferndorf II 31:29
„Besonders in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind”, freute sich Welpers Trainer Ingo Brebach über die feine Leistung seiner Schützlinge vor dem Seitenwechsel. Der Ball lief prima durch die Reihen, und im Angriff war Pavel Brikmann einmal mehr einfach nicht zu bremsen. Aber auch seine Teamkollegen zeigten sich durchaus torhungrig. „So richtig doofe Fehler haben uns in der Endphase noch einmal in Schwierigkeiten gebracht”, ärgerte sich Ingo Brebach ein wenig über die sich verbreitende Lethargie, die die ohne jeglichen Druck immer stärker werdenden Gäste noch einmal ins Spiel zurück brachte.. Am Ende aber packte Welper in der Deckung wieder konsequenter zu und kam nach dem zwischenzeitlichen 27:28-Rückstand durch einen Siebenmeter von Fabian Andreas und einem Tempo-Gegenstoß von Pavel Brikmann in Überzahl zum verdienten Sieg. Der Abpfiff war dann die Gewissheit, dass das durch Ingo Brebach ins Leben gerufene Projekt Rückrunde erfolgreich abgeschlossen wurde und gleichzeitig der Startschuss für eine gelungene Abschiedspartie mit den Fans. Brebach lobte besonders die Leistungen seines Torwartgespanns Andreas Moog/André Bauer, die starke Vorstellung von Pavel Brikmann, Dennis Brikmann und Manuel Maerz sowie die Energieleistung und die vier Treffer von Dominik Bauer, der sich trotz seiner Kniebeschwerden so richtig reinhaute.
DJK: Moog, A. Bauer, D. Bauer (4), Kampmann (7/5), D. Brikmann (4), Maerz (4), Hagenbuck (1), P. Brikmann (7), Andreas (4), Lask, Unger, Schott, Jasinski, Lapinski.



„Es passt gut zusammen“
Gerd Konopka über die LTV-Handballer
ISERLOH. (wasi) IKZ vom 18.11.2008

Mit 12:4 Punkten belegen die Landesliga-Handballer des Letmather TV nach gelungenem Saisonstart derzeit Platz vier. Wir sprachen mit Trainer Gerd Konopka über die aktuelle Situation.

FRAGE:
Sind Sie mit der bisherigen Ausbeute zufrieden?

K0N0PKA:
Auch wenn mir das Hörde-Spiel aus der Vorwoche noch schwer im Magen‘liegt, bin ich sehr zufrieden. Nach etwas holprigem Start, bedingt durch den Einbau von fünf neuen Spielern, haben wir nach dem schwachen Spiel gegen Schwitten die Kurve gekriegt.

FRAGE:
Hatten Sie aufgrund der Vorzeichen vor Saisonbeginn mit einem solchen Abschneiden gerechnet?

KONOPKA:
Es wäre vermessen, wenn ich sagen würde, ich hätte es erwartet. Ein wenig war aber schon zu erkennen, dass es gut zusammenpasst. Es haben uns sicher noch zwei Wochen am Ende der Vorbereitung gefehlt, doch es entwickelt sich. Ich kannte die Spieler, die geholt wurden. Grebe ist ein Mittelmann, der von Woche zu Woche stärker wird. Adam und Klung haben ebenfalls viel Potenzial. Wir sind sehr homogen.

FRAGE:
Sind das denn nun Punkte gegen den Abstieg oder sind jetzt andere Ziele realistisch?

K0N0PKA:
Der Vorstand hat im Vorfeld den Ball flach gehalten, weil etliche Leistungsträger gegangen sind. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Wir haben allerdings eine Mannschaft, die sehr ballsicher ist und ein hohes Tempo gehen kann. So ist es auch zu kompensieren, wenn ein Rückraumspieler fehlt.

FRAGE:
Die Personaldecke ist sehr dünn. Wann bessert sich die Situation wieder?

KONOPKA:
Die kommenden zwei Spiele müssen wir mit Hilfe der Reserve und der AJugend jetzt noch irgendwie überbrücken. Am 13. Dezember in Warstein hoffe ich dann wieder auf Adam. Bitter ist, dass sich die Fingerverletzung von Segreff viel länger hinzieht als gedacht.

FRAGE:
Wird es damit zur Dauereinrichtung, dass Sie selbst mitspielen?

KONOPKA:
Ganz sicher nicht. Am Samstag wurde es durch Zeitstrafen jedoch auf einmal ganz eng. Auf der linken Seite hatten wir plötzlich keine handlungsfähige Deckung mehr. Ich habe bis zum letzten Jahr selbst noch Bezirksliga gespielt, doch Landesliga ist etwas anderes. Uber Einsätze in der Reserve können wir aber reden.

FRAGE:
Gibt es Bestrebungen, den Kader schon in der laufenden Saison aufzufüllen?

K0NOPKA:
Nein, die gibt es nicht. Dennoch müssen wir jetzt schon an die nächste Saison denken, um frühzeitige Planungssicherheit zu haben. Wenn es irgendwo unzufriedene Spieler gibt, die zu uns kommen möchten, sind wir gerne zu Gesprächen bereit. Von uns aus werden wir im Augenblick allerdings niemanden ansprechen.

FRAGE:
Wie lange läuft Ihre Tätigkeit beim LTV?

KONOPKA:
Per Handschlag haben wir uns zunächst auf eine Saison geeinigt. Es war allerdings immer klar, dass ich kein Feuerwehrmann bin, sondern über drei, vier Jahre oder länger in dem Verein arbeiten will. Ich möchte längerfristig und Mit dem Abschneiden sehr zufrieden: Gerd Konopka. perspektivisch arbeiten, deshalb habe ich auch die Jugendspieler im Blick, die in absehbarer Zeit für die erste Mannschaft in Frage kommen.

FRAGE:
Was ist für die Letmather in dieser Saison noch drin?

KONOPKA:
Der aktuelle vierte Platz liegt sicher auch am Ende im Bereich des Möglichen. Mein Ziel war es, im oberen Tabellendrittel zu landen. Wenn alles passt, ist das auch zu erreichen. Unbedingt möchte ich besser abschneiden als Rang sechs im Vorjahr. Zudem möchten wir wieder bester heimischer Verein werden. Ohne arrogant wirken zu wollen, müssen wir uns dafür derzeit allerdings nur auf den HTV konzentrieren.



Letmather Auswärtscoup beim Favoriten (Presse in Letmathe)
Westfalia Hombruch - Letmather TV 27 : 31 (11 : 18)

„Das reicht", legte sich LTV-Geschäftsführer Stefan Brunswicker nach dem 19:26 durch Turkiewicz sieben Minuten vor Abpfiff der guten Bergkamener Referees Elias/Unbescheidt fest. Er behielt Recht, musste aber ebenso wie die mitgereisten Fans bis zur Sirene um den verdienten Überraschungssieg zittern. Die ungeschlagenen Hombrucher wollten sich in eigener Halle nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, trafen aber auf einen konzentrierten Gast. Engagierte Abwehrarbeit mit dem wieder gut aufgelegten Keeper
Waschescio an der Spitze, und sicherer Abschluss sorgten für überraschende Zwischenstände. Nicht die Westfalia lag wie erwartet mit 8:4 in Führung (10.), sondern der LTV hatte sich diesen Vorsprung verdient. Nach dem 4:11 durch Grebe (15.) räumte der gefrustete Keeper Hoffmann seinen Platz. Nachfolger Kuse ging es nicht viel besser. Auch gegen ihn schlossen die Letmather konzentriert ab. Sehenswerte Anspiele auf den treffsicheren Turkiewicz, Buddes Sprungwürfe und Segreffs Spezialitäten hielten den Gegner auf Distanz - 9:16 (27.). Die Qualitäten der Hombrucher, das schnelle Spiel in des Gegners Hälfte, kam nur selten
zum Tragen. Auch der eingewechselte Lobo-Fragoso steuerte seinen Teil bei.
Er parierte einen Lauritsch-Siebenmeter. Die Gegenstöße des flinken Bekel, der Vieler auf Linksaußen vor Probleme stellte, wurden durch den bei Siebenmetern sicheren Hausl und den gerade in der Abwehr noch gescholtenen Vieler kompensiert. Im zweiten Abschnitt erhöhte Adam zwar auf 11:19, aber so ging es nicht weiter. Die Westfalia hatte sich in der Kabine lautstark auf die Aufholjagd eingeschworen. In Überzahl verkürzten die Gastgeber schnell auf 15:19, da drohte die Partie zu kippen. Im entscheidenden Moment war Keeper Waschescio zur Stelle und dann fand die Abwehr um Organisator Nagel wieder zu alter Stabilität. Dass es nach dem 19:26 gegen nun offensiv deckende Hombrucher eng wurde, hatte sich der LTV
selbst zuzuschreiben. Im Aufbau wurde mancher Ball leichtfertig abgegeben.
Da aber auch Klung zu seinen ersten Toren kam, Vieler und Adam die Nerven behielten, glückte der Coup dennoch.

LTV: Waschescio (Lobo-Fragoso), Hausl (6/4), Grebe (2), Nagel (2), Vieler (4), Segreff (4), Turkiewicz (5), Budde (3), Adam (3), Klung (2).


LETMATHER TV - TV SCHWITTEN 20:28 (9:10).
Enttäuschender LTV war ohne jede Chance
Glatte 20:28-Niederlage gegen keineswegs überzeugenden TVS
(kuk) Die Kulisse stimmte, 300 Zuschauer wollten das Landesliga-Kreisderby sehen. Aber gegen den TV Schwitten, der zum Saisonauftakt noch nicht seine Verbandsliga-Ambitionen untermauern konnte, blieb der neu formierte LTV auf der Strecke.
Nur knapp zehn Minuten gab es für die LTVFans Grund zur Freude. Da wurde der Ball mit viel Tempo in die gegnerische Hälfte
befördert, auch im Abschluss gab es nichts zu bemängeln. Uber kleine Unzulänglichkeiten sah das Publikum noch großzügig hinweg, hatte dochSegreff den vom guten TVS-Keeper Scharkowski abgewehrten Siebenmeter im Nachwurf noch verwandelt. Nach der 4:3-Führung (8.) gerieten die Letmather, bei denen nur der Einsatz stimmte, völlig aus der Bahn. In den folgenden knapp 20 Minuten erzielten die Gastgeber, die kein Fettnäpfchen ausließen, nur zwei Tore. Anspiele zum offensiv deckenden Gegner oder ins
Seitenaus, Schrittfeh1er, überhastete Würfe aus aussichtslosen Positionen - das war nicht der LTV, wie ihn sich die Fans und natürlich Trainer Gerd Konopka vorgestellt hatten.
Auch der TV Schwitten kam nicht ins Spiel. Gegen die in dieser Phase gut funktionierende Letmather Abwehr mit einem erstklassigen Wachescio an der Spitze biss sich der Favorit die Zähne aus. Geschlagene sechs Minuten blieb der 4:4-Spielstand unverändert. "Das ist ja ein Fehlpass-Festival", klang es von der Tribüne. Als Segreff auch seinen zweiten Siebenmeter kläglich vergab, konnten sich die Gäste durch die Treffer von Trattner zum 5:9 (27.) etwas absetzen. Dank der Paraden von Waschescio blieb der LTV noch im Rennen. Als Grebe die Torflaute zum 6:9 beendete (28.), gab eszumindest beim knappen Pausenrückstand noch Hoffnung für die
Einheimischen. Es konnte ja nur noch besser werden.
In der zweiten Hälfte kam der LTV für einen Punktgewinn nicht mehr in Frage, auch wenn nach dem 14:15 (42.) durch den allein treffscheren Kreisläufer Turkiewicz noch alles offen schien. Danach setzten TVS-Spielertrainer Knez, der in der entscheidenden Phase das Spiet auch einmal beruhigte, und Trattner die Akzente. Nach dem 15:20 (48.) war das Derby längst gelaufen.

IKZ vom 08. 09. 2008


derwesten berichtet

Alle Spielberichte vom ersten Spieltag der Handball Landesliga Staffel 4 kompakt in einem Artikel

Quelle: Hagen-DerWesten
TuRa/Halden und VfL II unterliegen nur knapp

Auch wenn es für die Neu-Landesligisten Eintracht Hagen III und TuRa/Halden zum Start in die Saison knappe Niederlagen gab, überwog doch die Zufriedenheit.

Eintracht Hagen III - VfS Warstein 30:32 (15:15). VfL-Coach Fabisch war restlos begeistert. "Die Mannschaft hat absolut fantastisch gegen einen der Aufstiegsfavoriten mitgehalten und sich großartig aus der Affäre gezogen", lobte er das gesamte Kollektiv überschwänglich. Das dickste Kompliment kam dazu noch vom Gästetrainer. "Wenn ihr gegen den Abstieg spielt, dann tun wir es auch", meinte der VfS-Coach, der niemals mit so einer stark auftrumpfenden Eintracht gerechnet hatte.

Tore: Bolz (7/4), Alker (3), Thonemann (1), Bourquin (4), Middendorf (1), Neff (6), Mennes (3), Ljekocaj (4).

Westfalia Hombruch - TuRa/Halden 31:30 (15:12). Trotz einem 8:3-Traumstart wollte Halden nicht recht an sich glauben und verlor nach einer Teamauszeit Hombruchs völlig den Faden. "Da haben wir Fehler gemacht, die in der Landesliga gnadenlos bestraft werden", meinte Trainer Meckel, der seine Mannschaft insgesamt aber auf Augenhöhe mit einem der Meisterschaftsfavoriten gesehen hatte und sie dafür lobte. "Dafür können wir uns nur leider keine Punkte kaufen", meinte er aber ebenso treffend.

Tore: Becker (3), Buschmann (1), Chwalek (3), Göbels (7/2), Hedtmann (1), Homberger (8/1), Osebold (5), Pelka (2).

Quelle: Arnsberg-DerWesten
Top-Start für den TV Arnsberg

Das war eine starke (Saison-)Premiere: In seinem ersten Pflichtspiel für den TV Arnsberg hat Frederik Heine den Handball-Landesligisten mit sieben Toren zum 33:29 (15:15) beim Soester TV II geführt. Es war der erste Auswärtssieg der Regierungsstädter in der benachbarten Hansestadt.

Neben Heine verdienten sich beim Triumph in der Bördehalle vor 100 Zuschauern Rückraumschütze Nöh und Torhüter Schöttler die besten Noten.

Nach Spielende stützte Heine seine Hände auf den Knien ab, schnappte nach Luft. Er konnte nicht mehr. Heine hatte alles gegeben. Die zweite Halbzeit stand er volle 30 Minuten auf der Platte. Der 25-Jährige, im Sommer vom TV Wickede gekommen, war bester TVA-Mann auf dem Feld. „Das war ein starker Einstand von Fredde", sagte TVA-Trainer Rolf Grote. Und Heine selbst ergänzte: „Das war mein bestes Spiel für den TVA bisher. Obwohl ich am Abend nach der Mannschaftssitzung so nervös war. Ich hab richtig schlecht geschlafen.”

Von Müdigkeit war bei Frederik Heine und dem TV Arnsberg nur in der Anfangsphase etwas zu spüren. Der TVA, der auf seine Verletzten Ingo Willeke, Denis Bartenstein und Jan Klute verzichten musste, wurde von Soests Regionalliga-Reserve, die in Bestbesetzung antreten konnte, in den ersten Minuten förmlich überrollt. Zehn Minuten waren in der Bördehalle gespielt. 2:7 stand es aus TVA-Sicht. Rolf Grote riss auf der Bank der Geduldsfaden. Einzeln diktierte er seine Start-Sechs zu sich. „Der eine war müde, der andere meinte, ihm sei schwindelig. Dieses Rumgejammer ging mir total gegen den Strich", erklärte Grote.

Seine Ansprache fruchtete. Anders als in der Vorsaison, als der TVA mit 30:38 in Soest untergegangen war, kämpfte er sich diesmal dank eines engagierten Paul Capristo und eines treffsicheren Frederik Heine zurück in die Partie. Heine sorgte mit zwei Treffern in Folge, dem zweiten mit der Pausensirene für den 15:15-Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit nahm der TVA das Zepter in die Hand. Vier Tore in Reihe sorgten nach 37 Minuten für die Vorentscheidung. Soest musste dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. "Ich hatte Krämpfe in beiden Beinen", berichtete Soests Abwehrchef Falk Blesken, der aber auch im Angriff seine geballte Routine ausspielte. Bleskens blutjunge Teamkollegen scheiterten zudem immer wieder am starken Bastian Schöttler. Das sah auch Tobias Genau, der Arnsberger Handballer in Diensten den Regionalligisten Soester TV.

„Mit diesem Auftakt können wir zufrieden sein", sagte TVA-Kapitän Ingo Willeke, der mit gebrochenen Arm, aber im Trikot, auf der dünn besetzten Bank saß. „Wir waren die bessere Mannschaft. Für das erste erste Meisterschaftsspiel war das wirklich ordentlich. Die Jungs haben die Kraft, auch in personell geschwächt 60 Minuten Dampf zu machen", ergänzte Grote und verließ Soest eilig in Richtung Dortmund - am kommenden Samstag kommt Titelaspirant Westfalia Hombruch zum ersten Heimspiel in die Arnsberger Rundturnhalle.

Soester TV II - Arnsberg 29:33 (15:15)

TVA: Schöttler, Ehrnsperger; Heine (7), Nöh (7/2), Hirschberg (2), Stratenschulte (6), Capristo (5), Jung (5), Alkan (1), Grüne, Grote.

Quelle: Menden-DerWesten
Knez kontert Gegner-Kritik sehr souveän Schwitten startet mit ungefährdetem Sieg

So manch einer rieb sich am Samstagabend verwundert die Augen. ...

... Aber nicht, weil die Handball-Landesliga-Begegnung zwischen Gastgeber Letmather TV und dem heimischen Titelfavoriten TV Menden-Schwitten, die der Gast souverän mit 28:20 (10:9) gewann, sportlich Prickelndes bot. Sondern vielmehr über die merkwürdigen Begleitumstände.

Hier Gastgeber Letmathe in einheitlichen Kluften, dort der Titelanwärter, bei dem nur die Trikots übereinstimmten. So hatte Spielertrainer Tihomir Knez als einziger eine blaue Hose an, seine Mitspieler trugen allesamt schwarz. Dies lag nicht daran, das "Ticho" auf Distanz zum Team gegangen ist: "Wer genau hingesehen hat, hat festgestellt, dass die Hosen zwar alle schwarz waren, aber unterschiedlich aufgemacht. Für mich blieb aber keine schwarze mehr übrig. Was soll man dazu sagen?"

Sagen tat der Trainer lieber etwas zum Spiel, obwohl an anderer Stelle schon vermutet wird, er sei gar kein Coach mehr: "Ich bin zufrieden, wir haben das Auftaktspiel gewonnen, auch wenn es offensiv Steigerungspotenzial gibt." Auch die Kritik aus dem Lager der Gastgeber, der von einem enttäuschenden Titelkandidaten sprach, konterte Knez souverän: "Die Aufgabe hier war leichter als wir gedacht haben, Letmathe hatte nicht den Hauch einer Chance."

Im Kern hatte der TVS-Trainer damit sogar recht, denn in keiner Phase der Partie kamen die Gastgeber für Zählbares in Frage. "Auch weil wir eine sehr starke Abwehrleistung gezeigt haben", so Knez. Und vorne konnte sich Schwitten bei Bedarf auf die individuelle Klasse von Philipp Trattner und Co. verlassen.

Dass der LTV zur Pause nur mit einem Tor zurücklag, war eher den vielen TVS-Fahrkarten oder Fehlpässen geschuldet als der eigenen Stärke. Schultes Aufsetzer zum 15:20 wies nach der Pause den Weg (48.). Der Titelanwärter spulte anschließend sein Pensum souverän 'runter, war vor allem konditionell klar überlegen. "Zudem haben wir endlich effektiv abgeschlossen", lobte Co-Trainer Martin Centini. Und Tihomir Knez ergänzte angriffslustig: "Egal, wie viele Knüppel uns noch zwischen die Beine geworfen werden - die Mannschaft wird das Aufstiegsziel erreichen."

TV Schwitten: Schankowski, Michael Harnischmacher, Sowein; Knez (6), Pasche (2), Thomas Harnischmacher (4/2), Trattner (8), Stamm (1), Schlüter (2), Becker (2), Jan Schulte (3/1), Scheiing, Koerdt, Centini.


Der KSB bittet um Mithilfe

Der TV Germania Obergrüne aus Iserlohn hat mit einer sehr wichtigen Bitte den Kontakt zum Kreissportbund MK gesucht. Es geht um den 5-jährigen Justin aus Kesbern. Justin leidet schon zum zweiten Mal an Leukämie und braucht dringend einen Stammzellen-Spender. Der KSB MK möchte nun zu folgenden Typisierungsterminen aufrufen:

08.09.2010, Mi. - 09:30 Uhr - 20:00 Uhr - DRK Zentrum - Karnacksweg 35a - Iserlohn
12.09.2010, So. - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr - DRK Zentrum - Karnacksweg 35a – Iserlohn


Einen ausführlichen Zeitungsartikel aus dem Iserlohner Kreisanzeiger können Sie hier einsehen.
http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/Elterninitiative-startet-Hilfe-fuer-Justin-id3406653.html