Mannschaftsfoto-Platzhalter - TuS Eintracht Tonnenheide e.V.

SG Ruhrtal - Letmather TV 24:22 (14:15)

Die E1-Jugend des Letmather TV lieferte sich am vergangenen Wochenende auswärts bei der SG Ruhrtal ein echtes Handball-Spektakel - mit allem, was dazugehört: Tempo, viele Tore und reichlich Turbulenzen. Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der LTV startete konzentriert, spielte mutig nach vorne und suchte immer wieder erfolgreich den Torabschluss. Auch in der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft. Doch Ruhrtal hielt dagegen und nutzte kleine Unaufmerksamkeiten konsequent aus. So blieb das Spiel jederzeit eng. Trotz einiger strittiger Entscheidungen, bei denen der Schiedsrichter das Geschehen nicht immer souverän im Griff hatte, ließ sich der LTV zunächst nicht beirren. Mit viel Einsatz und Teamgeist erkämpfte sich die Mannschaft eine knappe 15:14 - Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie zunehmend hektischer und aggressiver. Das Spiel wirkte zeitweise etwas zerfahren, klare Linien gingen auf beiden Seiten verloren. Besonders in dieser Phase zeigte sich, wie wertvoll die Unterstützung aus der E2 war: Maximilian Gudd und Anton Proff fügen sich nahtlos ein, kämpften leidenschaftlich und setzten wichtige Impulse. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr schwanden beim LTV die Kräfte. In den letzten 5 Minuten wollte kaum noch etwas gelingen- Pässe kamen nicht mehr sauber an, Torchancen blieben ungenutzt. Ruhrtal nutzte die Phase clever aus und drehte die Partie. Am Ende stand nach 40 intensiven Minuten eine knappe 22:24-Niederlage aus Sicht des Letmather TV auf der Anzeigentafel.

Schade um die Punkte, denn die Mannschaft hatte über weite Strecken gezeigt, was in ihr steckt. Doch auch Niederlagen gehören im Sport dazu - und aus diesem turbulenten Spiel wird das Team sicher wichtige Erfahrungen mitnehmen.
Kopf hoch, LTV!

LTV: Maximilian Gudd (7), Lennard Franz (6), Mats Kischel (5), Rieke Lampe (3), Eliah Klatt (1), Daria Brandt, Anton Proff, Paul Mains, Maximilian Stodtko, Charlotte Menze, Jonne Battenberg