Letmather TV – TV Arnsberg 21:19 (13:12)
Das erste Heimspiel der E2-Jugend im Jahr 2026 begann zunächst mit einem kleinen Dämpfer, als der TV Arnsberg den ersten Treffer der Partie erzielte. Der Letmather TV fand jedoch schnell ins Spiel und setzte sich in der Folge auf 6:3 ab. Trotz dieser Führung nahm der LTV bereits in der 7. Spielminute seine erste Auszeit, da die Gegentore durch einfaches Überlaufen unserer Abwehr zu leicht zustande kamen. Die Ansprache zeigte Wirkung: Innerhalb nur einer Spielminute erhöhte der LTV durch drei schnelle Treffer auf 9:4. In der 12. Spielminute reagierte daraufhin auch der TV Arnsberg mit seiner ersten Auszeit, beim Stand von 11:7 aus Sicht der Gastgeber. Anschließend schlichen sich jedoch auf Letmather Seite erneut mehrere technische Fehler ein, die zu einer Schwächephase führten. Diese nutzte der TVA konsequent und glich in der 19. Spielminute aus. Ein Tempogegenstoß von Maximilian Gudd sorgte schließlich dafür, dass der LTV mit einer knappen 13:12-Führung in die Halbzeitpause ging.
Auch die deutliche Halbzeitansprache zeigte zunächst die gewünschte Wirkung. Nach dem Wiederanpfiff setzte sich der LTV durch Treffer von Anton Proff und Egon Pieczkowski bis zur 25. Spielminute auf 16:13 ab. Doch der TV Arnsberg gab sich keineswegs geschlagen und kam durch zwei schnelle Tore wieder bis auf einen Treffer heran. Ein weiterer Zwischenspurt mit sehenswerten Toren von Egon Pieczkowski, Moritz Klement, Anton Proff und Maximilian Gudd schien beim Stand von 21:16 in der 33. Spielminute ein beruhigendes Polster für die Schlussphase zu schaffen – doch weit gefehlt. Der TVA drehte nochmals auf und verkürzte mit drei Treffern in Folge bedrohlich. In dieser kritischen Phase war auf LTV-Keeper Kilian Ludwig jedoch absolut Verlass. Mit mehreren starken Paraden, darunter auch abgewehrte freie Würfe, erwies er sich als sicherer Rückhalt und entschärfte die letzten Arnsberger Angriffe. So brachte der Letmather TV den knappen, aber verdienten 21:19-Heimsieg über die Zeit.
LTV: Kilian Ludwig; Emil Wirtz, Noel Schmidtkunz, Paul Reichenbächer (2), Emilia Müller, Egon Pieczkowski (6), Maximilian Gudd (4), Moritz Klement (5), Florian Brünen, Anton Proff (2), Mara Wietzorek (2), Finn Lennox Farchin, Alexander Kinzel

