TSV Bigge-Olsberg – Letmather TV 14:22 (6:11)
Am letzten Januartag des neuen Jahres machte sich die E2-Jugend des Letmather TV auf den Weg zur bislang längsten Auswärtsfahrt nach Olsberg. Wer jedoch glaubte, dass die Partie als Tabellenführer ein Selbstläufer werden würde, sah sich schnell eines Besseren belehrt.
Das zweite Auswärtsspiel im Jahr 2026 begann alles andere als nach Plan: Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer der Partie, und bis zur 9. Spielminute blieb das Spiel vollkommen ausgeglichen. Aufgrund des engen Spiels am Wochenende zuvor gegen Arnsberg erhielten diesmal von Beginn an jene Kinder ihre Chance, die zuletzt weniger Einsatzzeit bekommen hatten. Erst ein kleiner Zwischenspurt, verbunden mit einem Mannschaftswechsel, brachte den LTV besser ins Spiel. Mit einem 4:0-Lauf aus Letmather Sicht setzte sich das Team bis auf 11:4 ab und zwang den TSV Bigge-Olsberg zur ersten Auszeit. Beim Stand von 5:9 nahm anschließend auch der LTV seine erste Auszeit und stellte wieder auf die Anfangsformation um, sodass man mit einer 11:6-Führung in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Zahlreiche technische Fehler und eine zeitweise sehr löchrige Abwehr – gefühlt wie ein Schweizer Käse – luden die Olsberger förmlich zum Ausgleich ein. In der 28. Spielminute war es dann soweit: Der TSV glich zum 12:12 aus. Doch abermals bewies der LTV Moral und Teamgeist. Nach einem weiteren „Blockwechsel“ zündete der LTV den Schlussspurt-Turbo. Angeführt von einem lupenreinen Hattrick von Max Gudd setzte sich der LTV bis zur 34. Spielminute auf 17:13 ab und zwang die Olsberger zur zweiten Auszeit. Damit war die Richtung endgültig vorgegeben. Mit weiteren sehenswerten Treffern von Anton Proff und Moritz Klement ließ der LTV nichts mehr anbrennen und sicherte sich am Ende einen verdienten 22:14-Auswärtssieg.
LTV: Max Gudd (6), Moritz Klement (3), Anton Proff (4), Felix Klement (2), Mara Wietzorek (2, ab der 20. Minute), Mats Jaschke (2), Emil Wirtz (1), Egon Pieczkowski (1), Kilian Ludwig (1)
Weiter im Kader: Noel Schmidtkunz, Paul Reichenbächer, Emilia Müller, Finn Lennox Farchin

